Reality-Based Combatives               (A Hybrid Self-Defense System)

Reality-Based: Techniken & Prinzipien die auch unter realistischen Bedingungen funktionieren und unter Stress anwendbar sind

 

Combatives: Militärischer Ausdruck für Techniken und Training des waffenloses Kampfes

 

 

Reality-Based Combatives (RBC) ist "mein eigenes System". Natürlich werde auch ich das Rad nicht neu erfinden und die Techniken und Taktiken des RBC - Systems sind auch nicht "neu" oder von mir entwickelt (und selbst da wo ich eine Technik angepasst und verändert habe, gehe ich davon aus, dass dies schon irgendjemand vor mir gemacht hat).

 

Die Techniken aus dem Reality-Based Combatives System stammen aus einer Vielzahl von verschiedenen Systemen (z.B. Urban Combatives, RBPP - System, Krav Maga, PDR/S.P.E.A.R., Kelly McCann Combatives, Keysi Fighting Method, JuJutsu, Jeet Kune Do, Amok Combatives uvm.). Sie zielen zwar auf das Vermitteln grundlegender Techniken ab, berücksichtigen aber auch immer die Realität der Straße! Sie gehen also weiter als "reiner Sport". Hier wird kein bestimmter Stil und kein bestimmes System gelehrt sondern ein "best of" verschiedener Systeme.

 

Das einzige Kriterium für eine Technik kann nicht ein bestimmtes System oder ein "Personenkult" sein sondern MÜSSEN die Funktionalität, Effektivität und die Anwendbarkeit (auch unter Angst) sein!

 

Reality-Based Combatives trägt diesem Grundsatz Rechnung. Alle Techniken hier aus den verschiedensten Systemen und Stilen orientieren sich an diesem wichtigen Grundsatz!

 

Leider stoßen viele Systeme und Stile aus dem Bereich der Selbstverteidigung irgendwann an die "Ego-Grenze". Aus Gründen falscher Überzeugung, falschen Trainings, nicht vorhandenen Kenntnissen über die Realität eines Konfliktes oder durch einen "Personenkult" halten viele Systeme & Stile an ihrem Konzept fest.

 

Beispiele:

 

Noch immer lernen viele Schüler traditioneller Systeme z.B. die Messerabwehr mit erhobener Waffe, aus drei Metern Entfernung und mit einem kooperativen Gegner der auch so angreift, dass meine Technik funktioniert.

 

Noch immer wird ein System, das das Ziel hatte auf dem Schlachtfeld des 16. Jahrhunderts einen Gegner mit Langschwert und in einer 20 bis 30kg schweren  Rüstung abzuwehren, als "moderne Selbstverteidigung" angepriesen.

 

Noch immer weigern sich "moderne Systeme" die Techniken anderer Systeme anzuerkennen, wenn diese für bestimmte Situationen besser und effektiver funktionieren.

 

Noch immer unterrichten viele Systeme in hierarchischen Stufen (z.B. Gürtel) nur die Inhalte, die der entsprechenden Graduierung "zustehen".

 

Noch immer behaupten viele Trainer ihr System sei "realistisch", reagieren dann aber z.B. bei einem Biss durch den Verteidiger erbost und nennen das "unfair".

 

Reality-Based Combatives nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse. Alles was irgendwie mit der wissenschaftlichen Seite der Thematik "Konflikt" oder "Selbstverteidigung" zu tun hat, findet seinen Platz in diesem System. Sei es nun der Umgang mit Angst, verbale Deeskalation, wissenschaftliche Erkenntnisse über Biomechanik, Psychologie (Hochstress, PTBS, etc.), polizeiliche Einsatzgrundsätze (z.B. wie man sich als verdeckter Ermittler bei der Observation einer Verfolgung entzieht) oder den physischen Auswirkungen von Stress / Angst. Dafür wird ein enger Kontakt mit Fachleuten aus Militär, Polizei oder dem Sektor der Psychologie gehalten.

 

Reality-Based Combatives orientiert sich an keiner Prüfungsordnung, hat kein Gurtsystem, ist nicht interessiert an dem kulturellen Hintergrund einer Technik, folgt keinem Personenkult und schränkt sich nicht selbst ein! Es ist einer ständigen Evolution unterworfen und will nur eines....funktionieren!

 

Ziel ist es, in komprimierter Zeit eine möglichst hohe Verteidigungsfähigkeit zu erreichen. Dabei sollen die Techniken so einfach sein, dass sie nicht sofort wieder vergessen werden, noch unter Stress angewandt werden können und möglichst "universell einsetzbar" sind. Dazu kommt noch der wichtige Ansatz der "Prinzipien". Diese Grundsätze oder elementare Taktiken haben den Zweck, das Verhalten des Trainierenden in einem Konflikt zu so bestimmen, dass er möglichst unbeschadet aus einem Konflikt herausgeht.

 

Die Workshops & Seminare erfordern keine Vorkenntnisse und richten sich damit auch an Personen, die keine Zeit für ein regelmäßiges Training haben aber ihre Fähigkeiten zum Selbstschutz oder zum Schutz Dritter verbessern möchten!

 

Außerdem eignen sich die Seminare des RBC - Systemes sehr gut um Lücken in anderen Systemen (speziell traditionelle) zu schließen. Sei es das ein Aikidoka den Bodenkampf lernt oder ein Judoka die Abwehr eines realistischen Messerangriffes im Vollkontakt.

 

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